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Wer ist DGM?

 

Dieter GrillMayer, geb. am 21. November 1941 in Wien, studierte dortselbst ab 1959 Darstellende Geometrie (DG) und Mathematik (M) für das Lehramt an Höheren Schulen, unterrichtete diese Fächer ab 1968 am mehreren Schulen in Steyr/OÖ und war von 1984 bis 2002 der Direktor des BRG Steyr-Michaelerplatz. Als Super8-Filmer hat er sich in Anlehnung an MGM schon in den 1970er-Jahren das „Markenzeichen“ DGM zugelegt.

 

 

 

 

 Zur Gliederung dieser Website*)

 

Die Gliederung der ganzen Website erfolgt in „Seiten“, die teilweise in verschiedene „Ordner“ unterglie-dert sind. Unter „Bücher“ werden alle meine in Buchform erschienenen Publikationen vorgestellt und be-sprochen; unter „Aufsätze“ und „Texte“ sind andere Publikationen aufgelistet und großteils als PDF-Da-teien abrufbar. Auf den Seiten „Bilder“ und „Aus meinem Tourenbuch“ zeige ich informative Fotos von Reisen und Bergfahrten, und unter „Projekte“ wird über meine nächsten Vorhaben berichtet, es werden dort aber auch neue Projekte vorgestellt. Die Seite „Familie“ spricht für sich; die Seite „Umfeld“ ist mei-nen Mitgliedschaften bei diversen Vereinigungen und sonstigen gesellschaftlichen Kontakten gewidmet; unter „Kontakt“ sind meine Adressen und meine Telefonnummer angegeben.

 

Fast alle Beiträge sind nach Aktualität geordnet, das heißt nach dem Datum ihres Entstehens bzw. des be-treffenden Ereignisses. Vorneweg ist immer das Aktuellste, dann kommt das Nächstzurückliegende usw. Einzige Ausnahme: Seite „Aufsätze“, Ordner „Sonstige“: Hier sind meine historisch-weltanschaulich-poli-tischen Aufsätze nach Datum geordnet, weil das meinen Gedankenfluss zu diesen Themen besser nach-zeichnet.

 

Der guten Ordnung halber halte ich fest, dass alle von mir stammenden Texte frei verfügbar sind, doch möchte ich über eine allfällige Veröffentlichung an anderer Stelle informiert werden. Bei allen nicht von mir stammenden Texten liegt das copyright bei den Autoren.

 

Dieter Grillmayer

 

*) Seit 2018 verwende ich anstelle des bisherigen Begriffes „Homepage“, der keine vernünftige deutsche Übersetzung zulässt, den Begriff „Website“, mit dessen deutscher Übersetzung "Netzplatz" oder "Netzort"

ich mich identifizieren kann.

 

Die Seite "Mathematik"

 

Zu Anfang 2023 habe ich unter "Texte" einen neuen Ordner "Mathematik" eingerichtet, der von mir seither mit kleineren diesbezüglichen Arbeiten bestückt wurde, welche ich sowohl Fachkollegen wie auch Hobby-Mathematikern  zum "Hineinschauen" empfehlen kann: Das trifft insbesondere auf die zuletzt eingegebene Arbeit über "Magische Quadrate" zu, wo sich mir Neuland erschlossen hat, und Gleiches gilt auch für "Ein kniffliges Beispiel zur Integralrechnung", "Turmdächer und Rhombendodekaeder" sowie "Archimedische Körper" und "Planare Graphen und der Eulersche Polyedersatz". Seit Juli 2025 bildet "Mathematik" eine eigene Seite, um die Seite "Texte" zu entlasten.

 

ZITATENSAMMLUNG von DGM

 

 

1. Lebensweisheiten, insbes. über den „Sinn des Lebens“

 

FICHTE Johann G.: Vollkommenheit ist das höchste unerreichbare Ziel des Menschen, Ver-vollkommnung ins Unendliche seine Bestimmung.

 

FRANKL Viktor: Die beste Art, sich selbst zu verwirklichen, ist es, eine Aufgabe zu er-füllen.

 

FRANKL Viktor: In der Vergangenheit ist nichts unwiederbringlich verloren, sondern im Gegenteil, es ist unverlierbar geborgen. Es ist dort aufbewahrt vor dem Zugriff der Ver-gänglichkeit. Vergangen sein ist auch noch eine Form des Seins. Ich würde sogar behaup-ten, es ist die sicherste Form des Seins.

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FRANKL Viktor: Menschsein ist erst dort gegeben, wo wir handeln und uns einer Aufgabe widmen.

 

FRANKL Viktor: Wenn der Mensch einen Sinn im Leben findet, ist er fähig, zu verzichten, ein Leid auf sich zu nehmen und Opfer zu bringen. Findet er keinen Sinn, so ist er bereit, das Leben aufzugeben.

 

GOETHE, J. W. von: Des Menschen Heil ist: Ein immer strebend sich bemühen in tägli-cher Arbeit, innig verbunden mit Besinnung und Betrachtung.

 

GOETHE, J. W. von: Was keiner wagt, das sollt ihr wagen, was keiner sagt, das sagt he-raus, was keiner denkt, das wagt zu denken, was keiner anfängt, das führt aus.

 

PLATON zur Bestimmung des Menschen, Theaithetos 176: Die Verähnlichung mit Gott, soweit dem Menschen möglich.

 

SENECA: Wenn Du klug bist, so mache eines mit dem anderen: Hoffe nicht ohne Zweifel und zweifle nicht ohne Hoffnung.

 

 

2. Zum „positiven Denken“ und zum „Glücklichsein“

 

DON BOSCO: Das Beste, was wir auf dieser Welt tun können, ist: Gutes tun, fröhlich

sein und die Spatzen pfeifen lassen.

 

GOETHE, J. W. von: Willst du glücklich sein im Leben trage bei zu and’rer Glück, denn die Freude, die wir geben, kehrt ins eig’ne Herz zurück.

 

KÖRNER Theodor: D’rum frisch hinein und mit frohem Mut, mit Sorgen und Tränen kommt man nicht weit, und wenn man das Rechte will und das Gute, gelingt’s am besten der Fröhlichkeit.

 

PLUTARCH: Du sollst dich nicht erzürnen über diese Welt: Sie kümmert sich nicht d’rum. So ordne, was da kommt, in deine kleine Welt und du wirst glücklich sein.

 

SCHWEIZER Albert: Die einzig wirklich glücklichen Menschen, die ich jemals getroffen habe, sind jene gewesen, die im Dienst an einer Sache aufgingen.

 

SENECA: Arm ist nicht der, wer wenig hat, sondern der, der viel wünscht.

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SENECA: Was ist des Reichtums Maß, fragst du. Zuerst haben, was nötig ist, sodann, was genug ist.

 

SOKRATES: Wie groß ist doch die Zahl der Dinge, deren ich nicht bedarf.

 

 

3. Politische „Weisheiten“

 

BURKE Edmund, Brief an ein Mitglied der Nationalversammlung in Paris, 1791: Die Men-schen sind für die politische Freiheit befähigt im genauen Verhältnis zu ihrer Bereitschaft, ihren Begierden moralische Ketten anzulegen; ... Die Gesellschaft kann nicht bestehen, oh-ne dass eine einschränkende Macht über den Willen und die Begierden irgendwo eingerich-tet wäre, und je weniger von dieser Macht im Inneren (des Menschen) ist, desto mehr muss von ihr im Äußeren vorhanden sein. Es ist in der ewigen Verfassung der Dinge angelegt, dass Menschen mit ungezügeltem Geist nicht frei sein können. Die Leidenschaften schmie-den ihre Fesseln.

 

FRANKLIN Benjamin: Ein Mensch, der seine Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird beides verlieren.

 

GLUCKSMANN Andrè, franz. Philosoph 1937 – 2015: Die Aufdeckung der Hitler-Verbre-chen scheint die deutsche Intelligenz ad infinitum strahlenverseucht zu haben.

 

GUGERBAUER Norbert: Wahlen werden nicht durch Ideologien, sondern durch das Auf-bereiten von Stimmungen gewonnen.

 

HAVEL Vaclav, 1990: Denn es gibt keine volle Freiheit dort, wo nicht der vollen Wahrheit freie Bahn gegeben wird.

 

HAVEL Vaclav, 1990: Geschichtsfälscher retten die Freiheit nicht, sondern bedrohen sie!

 

HEINE Heinrich, Drittes Buch über Religion und Philosophie in Deutschland, 1834: Unter den nackten Göttern und Göttinnen des Olymp, die sich dort, bei Nektar und Ambrosia,

erlustigen, seht Ihr eine Göttin, die, obzwar umgeben von solcher Freude und Kurzweil, dennoch immer einen Panzer trägt und den Helm auf dem Kopf und den Speer in der Hand behält. – Es ist die Göttin der Weisheit.

 

HUMBOLD, Alexander von: Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.

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LÜBBE Hermann: Politischer Moralismus ist der Triumph der Gesinnung über die Ur-teilskraft.

 

MACHIAVELLI, Der Fürst: Denn zwischen dem Leben, so wie es ist, und dem Leben, so wie es sein soll, besteht ein so großer Unterschied, dass derjenige, der nicht beachtet, was geschieht, sondern nur das, was geschehen sollte, viel eher für seinen Ruin als für seine Erhaltung sorgt.

 

MACHIAVELLI: Wen der Teufel verwirren will, dem schickt er einen Idealisten.

 

MILL John S. : Ein Volk kann nicht als reif für eine volle und unbedingte Freiheit betrach-tet werden, wenn es nicht zum Zwecke der Niederhaltung von Übeltätern dem Gesetz und den öffentlichen Behörden bereitwillig seine Mitwirkung leiht.

 

NIETZSCHE Friedrich: Der wirkliche Machthaber der Zukunft wird der sein, der neue Sprachregelungen durchsetzen kann.

 

PERIKLES: Wir sehen in dem, der an öffentlichen Dingen keinen Anteil hat, nicht einen ruhigen Bürger, sondern einen unnützen Menschen.

 

POPPER Sir Karl: Ich arbeite lieber an der Beseitigung konkreter Missstände als an der Verwirklichung abstrakter Ideen.

 

SMITH Adam: Das Streben des Einzelnen nach Verbesserung seiner ökonomischen Lage und seines sozialen Ranges ist das entscheidende Motiv für den Wohlstand. Dabei nimmt auch der öffentliche Wohlstand zu.

 

TIBI Bassam, Univ.-Prof., *1947 in Damaskus, Politologe in Göttingen, zum Multikultur-alismus: Der MK ist vor 20 Jahren in Amerika geboren worden und ebendort am 11. Sep-tember 2001 gestorben. MK bedeutet, dass Migranten einen kulturellen Freiraum als Grundrecht haben dürfen. Innerhalb dieser Kultur ist der Angriff auf NY vorbereitet wor-den. Das heißt, diesen Freiraum darf es nicht mehr geben. Die Alternative heißt Integra-tion. Muslime, die so wie ich im Westen leben, müssen sich mit dem Westen identifizieren, sonst bleiben sie fremd in der Diaspora-Kultur.

 

UNRUH, Friedrich Franz von: Wer aber die Meinung teilt, es sei längst zu spät, muss be-denken, dass ein Unterschied bleibt, ob man in Ehren oder verdientermaßen zugrunde geht.

 

 

4. Zu Demokratie, Toleranz und Meinungsfreiheit

 

HAIDER Jörg, Grundsatzerklärung zur Demokratie, März 1995: Demokratie ist Diskus-sion, Demokratie heißt Offensein für anderes. Wer nicht die geistige Größe aufbringt, eine entgegengesetzte Meinung gelten zu lassen, oder diese gar mit Totschlagsargumenten im Keim zu ersticken sucht, der sollte sich nicht auf das Parkett der Demokratie begeben. De-mokratie hat nämlich etwas mit Freiheit zu tun. Und Freiheit in der Demokratie ist immer in erster Linie die Freiheit des Andersdenkenden.

 

JASPERS Carl: Demokratie fördert ständig den Prozess der Aufklärung.

 

TASCHNER Rudolf: Wenn Logos für die angemaßte Wahrheit nicht reicht, werden Ethos und Pathos bemüht.

 

TASCHNER Rudolf: Nichts korrumpiert die Suche nach Wahrheit mehr als das Vollgefühl, sie bereits zu besitzen.

 

VOLTAIRE, angeblich zu Rousseau: Wenn ich auch niemals deiner Meinung sein werde,

so werde ich immer dafür kämpfen, dass du sie sagen kannst.

 

 

5. Zur Bildung (Wissen, Unterricht und Erziehung)

 

BATH Herbert, Berliner Landesschulrat: Erzieher müssen den Mut und die Kraft haben, unermüdlich das gegenüber jungen Menschen darzustellen, was sie für den Sinn des Lebens halten.

 

DEMOKRIT: Knaben, die Arithmetik lieben, werden gewiss uralte Männer.

 

DIOGENES: Wir müssen uns um das Wissen kümmern oder uns einen Strick besorgen.

 

EINSTEIN Albert: Die Höhere Schule hat die menschlichen und geistigen Qualitäten zu entwickeln ohne Rücksicht auf den unmittelbaren Brauchwert des Vermittelten.

 

EINSTEIN Albert: Wenn du es nicht einfach erklären kannst, hast du es nicht gut genug verstanden.

 

HEISENBERG Werner: Bildung ist das, was übrigbleibt, wenn man alles vergessen hat, was man einmal gelernt hat.

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HEITGER Marian: Wenn man keine Ahnung von dem hat, was zu werten ist, dann wird das Werten zur Anmaßung.

 

HENTIG, Hartmut von: Die Antwort auf unsere behauptete oder tatsächliche Orientier-ungslosigkeit ist nicht Wissenschaft, nicht Information, nicht moralische Aufrüstung, nicht der Ordnungsstaat – sondern Bildung.

 

KONFUZIUS: Der Mensch hat dreierlei Wege, klug zu handeln: Erstens durch Nachden-ken, das ist der edelste, zweitens durch Nachahmen, das ist der leichteste, und drittens durch Erfahrung, das ist der bitterste.

 

PESTALOZZI J. H.: Freiheit ist ein Gut und Gehorsam ebenfalls. Wir müssen verbinden, was Rousseau getrennt hat. Überzeugt von dem Elend einer unweisen Hemmung, welche die Menschen erniedert, fand er keine Grenze der Freiheit.

 

PESTALOZZI J. H.: Früher oder später, aber gewiss immer, wird sich die Natur an allem Tun rächen, das wider sie ist.

 

PESTALOZZI J. H.: Ohne politische Erziehung ist das souveräne Volk ein Kind, das mit dem Feuer spielt und jeden Augenblick sein Haus in Gefahr bringt.

 

SENECA: Krummes kannst du nur anhand einer Richtschnur begradigen.

 

TSCHUANG-TSE: Willst Du für ein Jahr vorausplanen, so baue Reis. Willst Du für ein Jahrzehnt vorausplanen, so pflanze Bäume. Wills Du für ein Jahrhundert planen, so bilde Menschen!

 

 

6. Zu Ethik und Moral

 

DGM: Glaubwürdigkeit beruht auf der Übereinstimmung von denken, reden und handeln.

 

DGM: Wem alles gleich gültig ist, dem ist alles gleichgültig.

 

GOETHE J. W. von, Brief an Eckermann, 1832: Was heißt denn, „sein Vaterland lieben“, was heißt denn „patiotisch wirken“? Wenn ein Dichter lebenslänglich bemüht war, schädliche Vorurteile zu bekämpfen, engherzige Ansichten zu beseitigen, den Geist seines Volkes aufzuklären, dessen Geschmack zu reinigen und dessen Gesinnungs- und Denkweise zu veredeln – was soll er denn da Besseres tun? Und wie soll er denn da patriotischer wirken?

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KÄSTNER Erich: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

 

KENNEDY John F.: Ein Mensch tut, was er muss – ohne Rücksicht auf Anfeindungen, Gefahren und Druck. Das ist die Grundlage aller menschlichen Ethik.

 

KONFUZIUS: Wenn du einen Würdigen siehst, dann trachte, ihm nachzueifern. Wenn du einen Unwürdigen siehst, dann prüfe dich in deinem Inneren.

 

LINCOLN Abraham: When I do good, I feel good, and when I do bad, I feel bad; and that’s my religion!

 

POPPER Sir Karl, Alles Leben ist Problemlösen, 1994: Der Fortschritt, den wir meinen, ist ein ethischer, ein moralischer Fortschritt. Es ist der Fortschritt zu einer zivilisierten menschlichen Gesellschaft, der Fortschritt hin zum Rechtsstaat und zum Bund aller Rechts-staaten mit dem Ziel, den Frieden aufrecht zu erhalten.

 

SENECA: Vieles wirst Du geben, wenn Du auch gar nichts gibst als nur ein gutes Beispiel.

 

SENECA: Was das Gesetz nicht verbietet, das verbietet der Anstand.

 

SOKRATES: Das Böse und das Dumme haben eine Wurzel, nämlich ein defektes Denken.

 

STIFTER Adalbert: Denn was auch immer auf Erden besteht, besteht durch Ehre und Treue. Wer heute die alte Pflicht verrät, verrät auch morgen die neue!

 

 

7. Heitere Sprüche und Wortspiele

 

ASSISI, Franz von: Dass mir der Hund das Liebste sei, sagst du, o Mensch, sei Sünde. Der

Hund bleibt mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde!

 

BUSCH Wilhelm: Nennst du den Schlingel liederlich, leicht wird er es verdauen; nennst du ihn dumm, so wird er dich, wenn er es kann, verhauen.

 

ERHARDT Heinz: Früher war alles gut, heute ist alles besser. Es wäre besser, wenn wie-der alles gut wäre!

 

KOTZEBUE, August von: Der Mensch ist mit nichts auf der Welt zufrieden, ausgenommen mit seinem Verstand; je weniger er hat, desto zufriedener!

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KRAUS Karl: In zweifelhaften Fällen entscheide man sich für das Richtige.

 

LUTHER Martin, Ratschläge für Redner: Tritt forsch auf! Mach’s Maul auf! Hör’ bald auf!

 

MESSNER Dieter (= mein Leibbursch): Meistens kommt es anders als man denkt; deshalb denken viele nicht, damit es nicht anders kommt.

 

POLGAR Alfred: Nie ist mein Senf besser, als wenn ich ihn nicht dazugebe.

 

ROTH Eugen: Ein Mensch erhofft sich fromm und still, dass er einst das kriegt, was er will. Bis er dann doch dem Wahn erliegt, und schließlich das will, was er kriegt.

 

TWAIN Mark: Wir lieben die Menschen, die frisch heraussagen, was sie denken – falls sie das Gleiche denken wie wir.

 

VALENTIN Karl: Es ist zwar schon alles gesagt worden, aber noch nicht von allen.

 

WAGGERL K. H.: Erbitte Gottes Segen für deine Arbeit, aber verlange nicht auch noch, dass er sie tut.

 

 

8. Sammelsurium

 

AUREL Marc: Bilde deine Urteilskraft sorgfältig aus. Das ist das wirksamste Mittel, dass keine Meinungen in dir entstehen, die der Natur und ebenso einem vernünftigen Geschöpf widersprechen.

 

BERNHARD Thomas 1994: Die Situation ist beschämend. Heute gilt ja hier schon ein kleiner feister Leitartikelschreiber (Rauscher) im „Kurier“ (später „Standard“) als Geistes-größe und ein noch mit Analphabetismus ringender Vorstadtpopanz (Vranitzky), die Kari-katur eines Sozialisten, als Bundeskanzler.

 

CARTER Jimmy: Wir müssen beten, als ob alles von Gott abginge, und wir müssen uns bemühen, als ob alle von uns abhinge.

 

CHATEAUBRIAND, Francois-René de: Ich habe die Politik zu sehr von nahem gesehen, ich glaube an nichts mehr, ich schätze nichts mehr, es genügt mir, dass ich mich, ohne es zu bereuen, von zwei oder drei großen Ideen habe narren lassen, der Freiheit, der Treue, der Ehre.

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CHINESISCHE Weisheit: Jeder hat soviel Glück oder Unglück als er Verstand oder Dummheit besitzt.

 

CLAUDIUS Matthias: So wie ein Blatt vom Baume fällt, (so) fällt ein Mensch aus seiner Welt. Die Vögel singen weiter.

 

DGM: Auch Idealismus muss durch Vernunft gezügelt werden, wenn er nicht in Fanatismus ausarten soll.

 

DGM: Wenn Tatsachen Gefühle verletzen, dann sind die Gefühle zu hinterfragen und nicht die Tatsachen zu ignorieren.

 

A. S. EXUPERY: Gemeinschaft ist nicht die Summe an Interessen sondern die Summe an Hingabe.

 

GOETHE, J. W. von: Das Gescheite ist immer in der Minderheit.

 

GRILLPARZER Franz, nach Königgrätz: Als Deutscher bin ich geboren – bin ich noch

einer? Nur was ich Deutsches geschrieben, das nimmt mir keiner.

 

HAVEL Vaclav: Ich kann mir vorstellen, dass eine meiner Ansichten links, eine andere im Gegenteil rechts erscheinen mag; ich kann mir sogar vorstellen, dass ein und dieselbe An-sicht dem einen links und dem anderen rechts erscheint – und das ist mir, um die Wahrheit zu sagen, völlig gleichgültig.

 

KANT Immanuel: Ein mündiger Mensch ist nur der, welcher sich seines Verstandes ohne die Anleitung eines anderen zu bedienen imstande ist.

 

LINCOLN Abraham: I don’t think much of a man, who is not wiser today than he was jesterday.

 

LÖNS Hermann: Lass’ Deine Augen offen sein, geschlossenen Deinen Mund, und wandle still, so werden Dir geheime Dinge kund.

 

NIETZSCHE Friedrich: Wer denken will muss gut frieren können.

 

PAVESE Cesare: Man strebt danach, eine Arbeit zu haben, um das Recht zu haben, sich

auszuruh’n.

 

ROSEGGER Peter, zum Neuen Jahr: Ein bisschen mehr Freude und weniger Streit, ein bisschen mehr Güte und weniger Leid, ein bisschen mehr Liebe und weniger Hass, ein bisschen mehr Weisheit, das wäre schon was. – Statt soviel Unrast ein bisschen mehr Ruh’, statt immer nur ICH ein bisschen mehr DU, statt Angst und Hemmung ein bisschen mehr Mut, und Kraft zum Handeln, das wäre doch gut. – Statt Trübsal und Dunkel ein bisschen mehr Licht, kein quälend’ Verlangen, ein froher Verzicht, und viel mehr Blumen, solange es geht, nicht erst auf den Gräbern, da blüh’n sie zu spät.

 

SENECA: Die größte Tugend des freien Mannes ist das Aushalten der Unbill.

 

SENECA: Für einen Steuermann, der nicht weiß, wo er hinwill, ist jeder Wind der falsche.


VALERIE Paul: Guter Geist sei trocken!

 

VOLTAIRE: Common sense is not so common!

 

WILDE Oscar: Die Jugend ist an die Jugend vergeudet.

 

 

9. Aus Tabulae Votivae (GOETHE/SCHILLER)

 

Im Hexameter steigt des Springquells silberne Säule,

im Pentameter d'rauf - fällt sie melodisch herab.

 

Fromme gesunde Natur, wie stellt die Moral dich an Pranger,

heil'ge Vernunft, wie tief - stürzt dich der Schwärmer hinab.

 

Nie verlässt uns der Irrtum, doch zieht ein höher Bedürfnis

immer den strebenden Geist - leise zur Wahrheit hinan.